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Sonntag, 12. Juni 2011
Die Mauer
schnecken, 22:22h
Wer in China ist, muss natürlich auch die Chinesische Mauer sehen. Mein Sprachschule organisierte einen Zweitagestrip dorthin und wir haben beschlossen, dass Mama da mitfährt. Tobi und Nils haben sich ein nettes Männerwochenende gemacht und ich habe mal die Millionenstadt verlassen und bin aufs Land gefahren.
Gleich vorweg: Es war ein traumhafter Ausflug in ein ganz anderes China.
Die Anreise dauerte 3 Stunden und kaum hatte man Tianjin hinter sich gelassen strahlte ein blauer Himmel über uns. Wir fuhren in ein Dorf, in dem sich unsere Unterkunft befand.

Wir wohnten auf einem chinesischen Bauernhof. Natürlich war die Unterkunft einfach, aber sehr sauber. Ich wurde in einem Viermann-Zimmer untergebracht. Entgegen aller meiner Befürchtungen war ich am Abend die Erste, die einschlief.

Unsere Gastgeber waren sehr freundlich und bekochten uns hervorragend, vor allem mit selbstangebauten Gemüse. Stolz stellten sie uns den Tisch mit vielen Leckereien voll. Naja, den Hühnerfuß habe ich mal ausgelassen.
Nach dem Mittagessen erkundeten wir das Dorf und machten einen Spaziergang zu einem Aussichtsturm. Die Landschaft dort ist wunderschön und ich habe die Berge und das Grün sehr genossen.

Der zweite Tag begann für mich etwas zu früh. Um 4:00 stand das ganze Dorf auf und da war nichts mehr mit schlafen. Das hatte dann den Vorteil, dass wir schon um 8:00 an der Mauer waren. Das war auch gut so, denn der Tag war richtig heiß und sonnig.
Ich war dann schon überrascht, wie lange ich für das knapp 3 km lange Stück gebraucht habe, aber es war sehr steil und die Stufen hatten unregelmäßige Abstände. Ich fand die Mauer sehr beeindruckend und der Ausblick war klasse.
Ziemlich geschafft machten wir uns am Nachmittag wieder auf den Rückweg. Ein Stopp in der Stadt Jixian war straßenbautechnisch gesehen ein Knüller. Das ist die Hauptstraße!
Auch modisch lernte ich, dass der Pyjama nicht nur im Bett getragen werden kann.

Es waren für mich zwei wunderschöne Tage mit ganz neuen Bildern und Erfahrungen. An diesem schönen Ort war ich bestimmt nicht zum letzten Mal!
Gleich vorweg: Es war ein traumhafter Ausflug in ein ganz anderes China.
Die Anreise dauerte 3 Stunden und kaum hatte man Tianjin hinter sich gelassen strahlte ein blauer Himmel über uns. Wir fuhren in ein Dorf, in dem sich unsere Unterkunft befand.

Wir wohnten auf einem chinesischen Bauernhof. Natürlich war die Unterkunft einfach, aber sehr sauber. Ich wurde in einem Viermann-Zimmer untergebracht. Entgegen aller meiner Befürchtungen war ich am Abend die Erste, die einschlief.

Unsere Gastgeber waren sehr freundlich und bekochten uns hervorragend, vor allem mit selbstangebauten Gemüse. Stolz stellten sie uns den Tisch mit vielen Leckereien voll. Naja, den Hühnerfuß habe ich mal ausgelassen.
Nach dem Mittagessen erkundeten wir das Dorf und machten einen Spaziergang zu einem Aussichtsturm. Die Landschaft dort ist wunderschön und ich habe die Berge und das Grün sehr genossen.

Der zweite Tag begann für mich etwas zu früh. Um 4:00 stand das ganze Dorf auf und da war nichts mehr mit schlafen. Das hatte dann den Vorteil, dass wir schon um 8:00 an der Mauer waren. Das war auch gut so, denn der Tag war richtig heiß und sonnig.
Ich war dann schon überrascht, wie lange ich für das knapp 3 km lange Stück gebraucht habe, aber es war sehr steil und die Stufen hatten unregelmäßige Abstände. Ich fand die Mauer sehr beeindruckend und der Ausblick war klasse.
Ziemlich geschafft machten wir uns am Nachmittag wieder auf den Rückweg. Ein Stopp in der Stadt Jixian war straßenbautechnisch gesehen ein Knüller. Das ist die Hauptstraße!
Auch modisch lernte ich, dass der Pyjama nicht nur im Bett getragen werden kann.

Es waren für mich zwei wunderschöne Tage mit ganz neuen Bildern und Erfahrungen. An diesem schönen Ort war ich bestimmt nicht zum letzten Mal!
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Montag, 6. Juni 2011
Nützliches mit Schönem verbinden
schnecken, 09:06h
Ein erneuter Besuch von Ikea ließ sich leider wirklich nicht mehr vermeiden und so machte ich mich erneut auf nach Peking. Eine deutsche Arbeitskollegin von Tobias begleitete mich auf dieser Hausfrauen-Touri-Tour.
Erst ging es also schnell zum schwedischen Möbelhaus und dank tatkräftiger Unterstützung von Caro und Herrn Li haben wir es geschafft, an einem Samstag den Pekinger Ikea nach 90 Minuten wieder zu verlassen. REKORD!!!
Dann ging es noch auf den mittlerweile schon gewohnten Spuren zum deutschen Bäcker, Metzger. Zur Freude von Tobi gibt es dort Paulander Weißbier zu einem Preis, für den man nicht sein Haus verkaufen muss! Dann noch ab in den Expatsupermarkt, in dem es nach unbestätigten Nachbarinfos Mozzarella geben sollte. War auch so. Ich habe nur den kleinen Zusatz auf der Packung übersehen: Italianstyle produced. Heißt: Ist nicht aus Italien, sondern ein Chinese hat es versucht. Das Ergebnis schreit nicht nach Wiederholung.
Nachdem wir das erledigt hatten, ging es ab zum Lamatempel, dem größten buddhistischen Tempel Chinas. Die Anlagen sind wunderschön, es war nicht überlaufen und der Himmel strahlte smogfrei über uns.

Die Anlage liegt mitten in einem Gebiet von Hutongs und da bot sich ein Spaziergang dort an. Ich liebe es das Leben dort zu beobachten. So hatte ich mir China vorgestellt.


Mit dem letzten Rest an Energie ging es zum Ya Show Markt und dort wurde eingekauft und gefeilscht, was das Zeug hielt.
Völlig geplättet sanken wir nach einem kurzen Abendessen ins Auto und fuhren wieder nach Tianjin.
So ein Pekingtag ist nichts für Weicheier;)
Erst ging es also schnell zum schwedischen Möbelhaus und dank tatkräftiger Unterstützung von Caro und Herrn Li haben wir es geschafft, an einem Samstag den Pekinger Ikea nach 90 Minuten wieder zu verlassen. REKORD!!!
Dann ging es noch auf den mittlerweile schon gewohnten Spuren zum deutschen Bäcker, Metzger. Zur Freude von Tobi gibt es dort Paulander Weißbier zu einem Preis, für den man nicht sein Haus verkaufen muss! Dann noch ab in den Expatsupermarkt, in dem es nach unbestätigten Nachbarinfos Mozzarella geben sollte. War auch so. Ich habe nur den kleinen Zusatz auf der Packung übersehen: Italianstyle produced. Heißt: Ist nicht aus Italien, sondern ein Chinese hat es versucht. Das Ergebnis schreit nicht nach Wiederholung.
Nachdem wir das erledigt hatten, ging es ab zum Lamatempel, dem größten buddhistischen Tempel Chinas. Die Anlagen sind wunderschön, es war nicht überlaufen und der Himmel strahlte smogfrei über uns.

Die Anlage liegt mitten in einem Gebiet von Hutongs und da bot sich ein Spaziergang dort an. Ich liebe es das Leben dort zu beobachten. So hatte ich mir China vorgestellt.


Mit dem letzten Rest an Energie ging es zum Ya Show Markt und dort wurde eingekauft und gefeilscht, was das Zeug hielt.
Völlig geplättet sanken wir nach einem kurzen Abendessen ins Auto und fuhren wieder nach Tianjin.
So ein Pekingtag ist nichts für Weicheier;)
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Gärtnern in China
schnecken, 08:57h
Seit sich der kalte Winter verkrümelt hat laufen in China alle gärtnerischen Bemühungen auf Hochtouren. LKWs mit Rollrasen, Bäumen und Büschen düsen herum, die Gärtnerkolonne steht bereit und dann wird das kostbare Gut eingepflanzt. Sehe ich da ein Fragezeichen in euren Augen. Habt ihr etwa Rasen und Bäume, die dauerhaft in eurem Garten, Parks und Straßenrändern bleiben?
Der Oberknüller ist allerdings, wenn jeder Grasbüschel einzeln eingepflanzt wird.
Nun ja, urteilt selbst über das Ergebnis. Kann ja nicht jeder einen grünen Daumen haben...
Höre ich da jetzt noch jemanden über unseren gepflasterten Garten lachen ;)?
Der Oberknüller ist allerdings, wenn jeder Grasbüschel einzeln eingepflanzt wird.
Nun ja, urteilt selbst über das Ergebnis. Kann ja nicht jeder einen grünen Daumen haben...
Höre ich da jetzt noch jemanden über unseren gepflasterten Garten lachen ;)?
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Dienstag, 31. Mai 2011
Geburtstagsbrunch
schnecken, 13:23h
Gleich zwei Geburtstage in der Nachbarschaft fielen an und wir waren zu einem Brunch in das deutsche Restaurant in Tianjin eingeladen.
Damit war auch Nils Menü gesichert: Brezel, Würstchen und Pommes. Für Tobi und mich gab es dann auch noch selbstgebrautes Bier... ein Sonntag in China könnte schlimmer sein.
Da das Restaurant direkt an der Uferpromenade liegt, gibt es dort keinen Autoverkehr und wir konnten die Kinder herumspringen lassen ( das ist in einer 12 Millionenstadt eine Seltenheit) und das haben sie auch ausführlich getan.

Nils hat dafür gleich mal seinen Mittagsschlaf ausfallen lassen.
Auf dem Heimweg haben wir uns noch ein garantiert NICHT kalorienarmes Eis gegönnt. Das Abendessen konnten wir doch glatt ausfallen lassen.
Damit war auch Nils Menü gesichert: Brezel, Würstchen und Pommes. Für Tobi und mich gab es dann auch noch selbstgebrautes Bier... ein Sonntag in China könnte schlimmer sein.
Da das Restaurant direkt an der Uferpromenade liegt, gibt es dort keinen Autoverkehr und wir konnten die Kinder herumspringen lassen ( das ist in einer 12 Millionenstadt eine Seltenheit) und das haben sie auch ausführlich getan.

Nils hat dafür gleich mal seinen Mittagsschlaf ausfallen lassen.
Auf dem Heimweg haben wir uns noch ein garantiert NICHT kalorienarmes Eis gegönnt. Das Abendessen konnten wir doch glatt ausfallen lassen.
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Sommerabend
schnecken, 13:13h
Nils genießt unseren Minigarten so richtig und backt einen Sandkuchen nach dem nächsten. Vor allem seit ich ein LKW- und ein Zugförmchen gefunden habe.
Abends beim Ausziehen fällt trotz vorheriger Säuberung im Garten der Sand aus allen möglichen und unmöglichen Orten. (Wie kommt er eigentlich in die Windel?)
Da ich auch einen guten Fleischlieferanten gefunden habe, können wir auch guten Gewissens den Grill anwerfen. Nils hat dann beim ersten Mal circa 5 -6 Nürnberger, ein komplettes Steak und Unmengen an Brot verdrückt.
Das nächste Mal mus ich wohl etwas mehr Futter auffahren!

Abends beim Ausziehen fällt trotz vorheriger Säuberung im Garten der Sand aus allen möglichen und unmöglichen Orten. (Wie kommt er eigentlich in die Windel?)
Da ich auch einen guten Fleischlieferanten gefunden habe, können wir auch guten Gewissens den Grill anwerfen. Nils hat dann beim ersten Mal circa 5 -6 Nürnberger, ein komplettes Steak und Unmengen an Brot verdrückt.
Das nächste Mal mus ich wohl etwas mehr Futter auffahren!

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