Samstag, 26. Februar 2011
Die Anreise
Am 10.Februar sind wir nun zu unserem Chinaabenteuer aufgebrochen. Unser kleiner Zubringerflug von Nürnberg nach München war zwar mal wieder verspätet, aber wir hatten in München kein Problem, unseren Flieger nach Peking zu bekommen. Weitaus größer war das Problem, Handgepäck, Nils, Buggy und Kindersitz vorwärts zu bringen. Aber schließlich saßen wir doch in unserem Airbus und um uns herum im Abteil circa 200 Chinesen. Das sollte sich allerdings nicht als Nachteil erweisen. Nils trat nämlich seinen Vordermann konstant an den Sitz und war auch durch alle elterliche Strenge oder Ablekungsversuche nicht davon abzubringen. Der Chinese vor ihm hat das Ganze mit stoischer Ruhe ertragen und irgendwann mit dem Oberkörper an seinen Vordersitz gelehnt geschlafen. Bequem war das bestimmt nicht. Aber Nils hat keinen weiteren Schreikrampf erlitten und damit konnte auch der Rest schlafen. Wir hatten extra einen Nachtflug genommen. Nils verspeiste zum Abendessen mal eben drei Wiener Würstchen und schlief dann auch wirklich ein. Leider nur für 1,5 Stunden und ab da gab es höchstens mal ein kurzes Nickerchen. Das hatten wir uns anders vorgestellt. Aber mit vielen Büchern, Keksen, Spaziergängen und dem tollen Fernseher am Vordersitz ging es besser als gedacht. Trotzdem waren wir ganz schön müde als wir in Peking ankamen. Also Gepäck und Nils geschnappt und los. Draußen haben schon zwei Fahrer auf uns und den Berg Gepäck gewartet. Die knapp zweistündige Fahrt nach Tianjin haben wir als Familie dann erst mal gemeinschaftlich für ein Nickerchen verwendet. Schließlich kamen wir etwas ausgeschlafener bei strahlendem Sonnenschein in der Xia Guang Dao Nr. 5, unserer neuen Heimat, an.

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